Transformation ist derzeit in aller Munde, auch bei der Firma Brehm. Seit den 1990er Jahren hat sich die Firma Brehm zunehmend spezialisiert auf die Zerspanung von galvanisch behandelten Aluminium-Drehteilen mit immer komplexer werdenden Geometrien. Diese Bauteile werden größtenteils in Automatikgetrieben verbaut, das heißt die Abhängigkeit vom Verbrennungsmotor ist immens.
Um den herausfordernden Weg der Transformation gemeinsam zu bestreiten wurde eine sozialpartnerschaftliche Lernreise initiiert, bestehend aus Mitgliedern der Geschäftsführung, des Betriebsrats, der IG Metall und Experten des ZSW (Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg), sowie des ISF (Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung). Ziel dieser Lernreise war es, neue Geschäftsfelder, vor allem im Bereich der alternativen Antriebstechnologien, zu identifizieren, die Technologien besser kennenzulernen und Kontakte in den Branchen zu knüpfen.
Die Besonderheit des Vorgehens war, dass die Strategie im Gegensatz zur herkömmlichen Geschäftsmodellentwicklung nicht nur intern oder runter Hinzunahme von theoretischen Experten entwickelt wurde, sondern gemeinsam mit Forschungsinstituten und im direkten Austausch mit potenziellen Kunden. Darüber hinaus wurden die Sozialpartner und die gesamte Belegschaft aktiv mit in den Gestaltungsprozess mit eingebunden.
Beim Besuch des ZSW und der Forschungsfabrik HyFaB wurde der aktuelle Stand der Forschung im Bereich Wasserstofftechnologie und Brennstoffzellentechnik begutachtet und der Markt für Drehteile in Elektrolyseuren, Brennstoffzellen-Antrieben sowie dem Wasserstoffverbrennungsmotor diskutiert. Bei einem anschließenden Besuch bei der Firma Cellcetric konnte die Herstellung von Brennstoffzellen-Systemen direkt miterlebt werden und ein Feedback aus der Praxis zu den zuvor erarbeiteten Ansätzen eingeholt werden. Gleiches Vorgehen wurde anschließend im Bereich Elektromobilität und einem Austausch mit der Firma IVECO durchgeführt. Besonders im Thema Thermomanagement, aber auch in weiteren Peripheriekomponenten der Batterie konnten interessante Einsatzfelder für Drehteile identifiziert werden.
Unser Anspruch ist es, unsere Kernkompetenzen zu nutzen, um alternative Antriebstechnologien mitzugestalten und Innovationen voranzutreiben. Dabei bieten wir Ihnen mehr als nur Lohndrehen. Wir begleiten Ihre Projekte mit unserem Prozess Know-How von der Entwicklungsphase bis zur Serienfertigung. Unser Hauseigener Sondermaschinenbau baut maßgeschneiderte Automatisierungslösungen für unsere Fertigung und entwickelt Montagemaschinen für Ihre Baugruppen. Dabei legen wir stets Wert auf höchste Präzision.
Lassen Sie uns die Zukunft gemeinsam gestalten!